Wohngebäudeversicherung

Die Wohngebäudeversicherung braucht jeder Hauseigentümer. Zum einen wird ein solcher Versicherungsschutz von den Banken gefordert,
falls die betreffende Immobilie noch finanziert werden muß oder als Sicherheit für eine anderweitige Kreditvergabe dient.
Zum anderen ist die Gebäudeversicherung in manchen Regionen auch gesetzlich vorgeschrieben. Sie schützt vor den Folgen von Schäden durch Feuer.
Sie wird in diesem Zusammenhang auch als Brandversicherung bezeichnet. Der Schutz kann des weiteren auf Schäden durch Sturm, Hagel und Leitungswasser
ausgeweitet werden. Eine solche kombinierte oder verbundene Wohngebäudeversicherung ist die Regel.

Bei Eigentumswohnungen wird die Gebäudeversicherung von der Hausverwaltung abgeschlossen. Neben der Regulierung der genannten Schäden durch Feuer,
Sturm, Hagel oder Leitungswasser, ersetzt diese Versicherung im Rahmen des Feuerschutzes auch die entgangene Miete (bei vermieteten Objekten) bzw.
bei selbstbewohntem Wohneigentum die zu zahlende Miete für eine Übergangs- oder Ersatzwohnung - für bis zu maximal zwölf Monate.
Das Grundstück sowie Erschließungskosten sind hingegen nicht im Versicherungsschutz inbegriffen.